Biografie

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  • Biografie

    1962* in Ravensburg

    1982-88 Studium Malerei / intermediales Gestalten,
    Staatliche Akademie d. Bildenden

    Künste Stuttgart

    1986 Akademiepreis

    1992 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

    1996 Stipendium an der Cité Internationale des Arts, Paris

    2017 Stipendium der Stiftung Bartels Fondation, Basel / CH

    2018 Kulturpreis der Städte Ravensburg und Weingarten

    2021 Stipendien des Ministeriums für Wissenschaft u. Kunst
    Baden-Württemberg

    2022 Artist in Residence, Ayvalik / Türkei (Ägäisküste)

    Seit 2013 Unterwasserfilmprojekte im Bodensee, Mittelmeer und Roten Meer mit ihrem Partner Alexander Nelles

    Seit 1987 zahlreiche nationale und internationale Ausstellungsprojekte in Deutschland, Frankreich, Japan, China, Italien, Schweiz, Türkei.

    Ihre Werke befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, Frankreich, Japan, darunter: Staatgalerie Stuttgart, Ulmer Museum, Ministerium f. Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg, Stiftung pro Arte Biberach und Ulm, Sammlung der OEW / Landkreis Ravensburg, Kreissparkasse Ravensburg und Pforzheim/Calw

  • Artist - Statement / Text

    Schweben_Neuland

    Auf großen, wachsgetränkten Bildfahnen aus Japanpapier entfalten sich energetische Kraftfelder und empfindliche Balancen, persönliche Chiffren meiner Befindlichkeit, inspiriert durch Apnoetaucherfahrungen. Eine zeichenhaft-mythisch anmutende Bildwelt, die viele Assoziationen zulässt: unendliche Wassertiefen, Horizonte oder Schwebezustände unter Wasser. Physisch Schweres und Figuren schweben, driften leicht und raumlos.

    In kleinen Bildtafeln eröffnet sich unter schimmernder, transparenter Wachshaut eine traumwandlerische Welt. Sie birgt, nur leise zu erahnen, Fragmente von persönlich bedeutsamen Handschriften. Entrückte, diffuse Raumtiefe. Alles scheint der Schwerkraft enthoben zu sein.

    Artist Statement, 2025


    Eingetaucht – damit kommt eine der Künstlerin eigene, von ihr im Laufe vieler Jahre entwickelte Technik in den Blick, Zeichnungen und Bilder mit Paraffinwachs zu beschichten. Als Trägermaterial bevorzugt sie Japanpapier, verwendet aber auch Leinwand und Holz. Sie arbeitet mit Acryl in Mischtechniken und Collage, mit Tuschen oder Kreiden. Dabei sind die unbunten Farben Schwarz, Weiß und Grau beherrschend, gelegentlich kommen Orange, Gelb, Grün und Blau ins Spiel. Durch die Wachsschichten, die sie über ihre Bilder legt, erhalten die Farbfelder eine fast magische Leuchtkraft von innen heraus. Zugleich wird das Dargestellte, die Figur, versiegelt in einem eigenen Raum, in einer ihr eigenen Welt.

    Textauszug: Dr. Bernhard Oßwald (Katalog: Eingetaucht)